open

Hofbedarf

Stallbedarf

Konservierungs...

Versis

Luprosil/Luprograin

Silagekonservierung

Zwischen dem Einsilieren und Verfüttern von Silagen kann sich die Silagequalität noch enorm verändern. Wichtig ist ein luftdichtes Lagern bis zur Entnahme. Bei der Entnahme ist ein hoher Vorschub wichtig, um Nacherwärmung zu verhindern. Dies gilt umso mehr, je trockener und energiereicher die Silage ist. Um die Nacherwärmung und den Befall mit Gärschädlingen zu verhindern, ist ein Einsatz von Konservierungsmitteln wie Luprosil oder Lupro-Grain sinnvoll. Man kann die Mittel prophylaktisch beim Einsilieren als Ganzflächenbehandlung oder als Oberflächen- und Randbehandlung einsetzen oder bei auftretender Erwärmung als Anschnittsflächenbehandlung sinnvoll einsetzen.

Luprosil Lupro-Grain
Inhaltsstoffe: Mind. 99,5 % Propionsäure 92 % Propionsäure, 4 % Propandiol, 4 % Ammoniak Gepuffert mit Ammoniak auf pH 4 (teilneutralisiert)
Energiegehalt:
  • 14,6 MJ NEL (Milchrind)
  • 18,2 MJ ME (Mastrind)
  • 20,7 MJ ME (Schwein)
  • 14,1 MJ NEL (Milchrind)
  • 17,6 MJ ME (Mastrind)
  • 20,0 MJ ME (Schwein)
Ausbringungsform: Flüssig Flüssig
Dosierung:
  • Ganz- oder Oberflächenbehandlung:
  • In Abhängigkeit vom TM-Gehalt:
  • Bis 25 %: 4 l/t
  • 25-35 %: 5 l/t
  • Über 35 %: 6 l/t
  • Verdünnung mit Wasser = 1:4
  • In Abhängigkeit vom TM-Gehalt:
  • 1,5 – 3,5 l/m2
  • Zur Oberflächenbehandlung:
  • Verdünnung mit Wasser= 1:4
Informationen zum Produkt:
  • • Zur Verhinderung der Nacherwärmung als Ganz-, Oberflächen- oder Anschnittsbehandlung
  • • Geeignet für Silomais, Grassilage, Biertreber und andere Silagen, die von Nacherwärmung betroffen sind.
  • • Zur Verhinderung der Nacherwärmung
  • • Zur Verhinderung der Entwicklung von Bakterien, Hefen
Vor-/Nachteile
  • • konserviert zuverlässig
  • • steht dem Tier als Energiequelle zur Verfügung
  • • hohe Korrosivität
  • • nicht sehr anwenderfreundlich, Schutzkleidung erforderlich
  • • NC-Produkt (NC = non corrosive)
  • • nicht ätzendes Produkt
  • • Weniger korrosiv gegenüber Metallen
  • • geringere Rostentwicklung an nicht säurebeständigen Geräten

Luprosil ist im 30 kg und im 1000 kg Behälter erhältlich.

Luprograin ist im 200 kg und im 1000 kg Behälter erhältlich.

Stabilisierung von TMR

Bei dieser Fütterung wird die gesamte Ration aus Silage, Heu, verschiedenen Kraftfuttern und Mineralfutter im Futtermischwagen vermischt. Dabei wird die Silage erheblich aufgelockert und kommt intensiv mit Luftsauerstoff in Verbindung. Die Folge ist oft eine Erwärmung der gesamten TMR innerhalb weniger Stunden und besonders in den Sommermonaten.

Nährstoffverluste und ein Rückgang der Futteraufnahme sind die Folge. Diese Erwärmung kann mit den Produkten Luprosil und Luprograin erfolgreich verhindert werden, wobei das erstgenannte Produkt aufgrund seiner Ungefährlichkeit und geringeren Korrosivität besser für die Verabreichung im Futtermischwagen geeignet ist.

Unsere Dosierungsanleitungen für die Zugabe im Futtermischwagen lauten:

Luprograin: 0,35% (3,5 l/t Mischration)

Luprosil: 0,30% (3,0 l/tMischration)

Getreidekonservierung

Futtermittel wie Getreide, Körnermais oder Hülsenfrüchte haben von Natur aus einen hohen Besatz an Bakterien, Schimmelpilzen und Hefen. Diese Mikroorganismen finden hier einen idealen Nährboden und können sich unter bestimmten Bedingungen sehr schnell vermehren. Tritt ein hoher Wassergehalt mit dem natürlich hohen Keimbesatz zusammen auf, kommt es zu einer explosionsartigen Vermehrung der Pilze, Hefen und Bakterien. Der Stoffwechsel dieser Mikroorgansimen steigert wiederum den Feuchtigkeitsgehalt und die Temperatur des Futtermittels, was den Prozess des Verderbs beschleunigen kann.

Wir empfehlen eine Konservierung mit Luprosil ab einer Kornfeuchte von 14% bei allen Getreidearten und bei Hülsenfrüchten bereits ab 12% Feuchtigkeit zur Reduzierung des Keimbesatzes und zur Verbesserung der hygienischen Qualität.